Freundeskreis der Schule im Sand e.V.

Oktober 2017
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Projekte

Auszeichnungen

  • Karl Mommer Preis 2002
  • Bürgerpreis 2003
  • Umweltpreis 2001
  • Karl Mommer Preis 2003

 

Schule im Sand

Die Schule im Sand ist eine kombinierte Grund- Haupt- und Werkrealschule mit 2008 etwa 550 Schülern in 25 Klassen. Sie wurde 1959 als erste Stadtteilschule in Bietigheim neu gebaut und seitdem mehrmals auch baulich den veränderten Anforderungen angepasst. In der Hauptschule und der zehnten Klasse der Werkrealschule, in der dreizügigen Grundschule und der Kernzeitenbetreuung werden die Schüler von knapp 50 Lehrern, einer Sozialpädagogin, einer pädagogischen Assistentin, Erzieherinnen und Sprachhelferinnen pädagogisch begleitet und betreut.

Die Schule im Sand wird in der Hauptschule als gebundene Ganztagsschule geführt, in der Grundschule gibt es derzeit einen verbindlichen Ganztag für die Klassen 3+4. Das bedeutet: Montags bis donnerstags, von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr und freitags von 7.30 – 13.00 verbringen Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren bei uns einen Großteil ihrer Zeit. In der 2007 neu gebauten Mensa erwartet Schüler und Eltern täglich ab 7.45 Uhr das Frühstücksangebot der sechsten Klassen. Abwechslungsreiche Mittagsgerichte und Snacks werden frisch von einem Gastwirt aus Bietigheim gekocht. Ein Pausenhof-Arbeitskreis aus engagierten Eltern und Lehrern kümmert sich neben den Aktivitäten des Freundeskreises um die kontinuierliche Verbesserung der Spiel- und Freizeitangebote.

Bild: WFL-GmbH Gerhard Launer

 

Unsere Grundschule

Ein Ziel unserer Grundschule ist es, dass jedes Kind zu einem Zeitpunkt eingeschult wird, an dem es sozusagen „nahtlos“ in die Schule hineinwachsen kann. Dazuarbeiten unsere Kooperationslehrerinnen so eng wie möglich mit den Erzieherinnen der Kindergärten und den Eltern zusammen, lange bevor der entscheidende erste Schultag – im September oder im Februar- kommt. Auch beim Übergang zwischen Eingangsstufe (früher Klasse 1+2) und Aufbaustufe (Klasse 3+4) wird im Gespräch zwischen Eltern und Lehrern über den besten Zeitpunkt entschie

den.Damit wollen wir vermeiden, dass Brüche in der Lernentwicklung oder häufige Misserfolge die Lernfreude der Kinder schon zu diesem frühen Zeitpunkt nachhaltig stören. Alle über den verpflichtenden Unterrichtsbereich hinaus verfügbaren Lehrerstunden werden zur individuellen Förderung der Kinder verwendet – sei es durch zusätzliche Begleitung während des Unterrichts oder in speziellen Sondergruppen, z.B. im Bereich Lesen, Rechtschreiben, in der Sprachförderung, im Mathematisieren, Sachrechnen oder zur Verbesserung der Körperkoordination. Vielfältige ehrenamtliche AGs und Kooperationen mit Sport- und Musikvereinen runden das Angebot für unsere Grundschüler ab.

 

Unsere Hauptschule

 

In der Hauptschule sorgen Jahrgangsteams zusammen mit Sozialpädagogin und pädagogischer Assistentin dafür, dass die Schüler ein umfassendes Betreuungsangebot vorfinden. Da die wenigsten Schüler freiwillig bei uns sind und sich die meisten auch nach außen gegen vielfältige Vorurteile behaupten müssen, legen wir Wert darauf, dass die Schüler im Unterricht durch intensive Begleitung und Förderung Erfolgserlebnisse erzielen können. Wir erwarten von allen Schülern in allen Fächern, dass sie ihr Bestes geben. Aber wir akzeptieren auch die Grenzen, die ihnen durch ganz unterschiedliche persönliche Erfahrungen gesetzt werden und geben ihnen immer wieder eine neue Chance.

 

Im gebundenen Ganztagesbetrieb findet alles Schulische auch an der Schule statt: Täglich vor Beginn des eigentlichen „Unterrichts“ und mehrmals am Nachmittag sind Übungsphasen fest in den Stundenplan eingebaut, die von den Klassenlehrern oder Fachlehrern selbst betreut werden.
Kurse und Neigungsgruppen sowie unkonventionelle Lösungen in Zusammenarbeit mit Vereinen ermöglichen im sportlichen und musischen Bereich, dass persönliche Vorlieben berücksichtigt werden. Neben Frühstücks- und Mittagsangebot laden das Lesezimmer, der Billard- und Tischkicker-Raum, Computerräume, Mädchenraum, Sporthalle und Kleinspielfeld zur Freizeit- und Pausengestaltung ein.

 

Gerade weil unseren Schülern schlechte Aussichten in der Arbeitswelt vorhergesagt werden, legen wir allergrößten Wert auf eine systematische Berufswegeplanung ab Klasse 5. Dazu gehören Erfahrungen in der Mini-Schülerfirma Frühstück (Klasse 6) genauso wie regelmäßige Arbeitsplatzerkundungen, ein Kennenlern-Wochentags-Praktikum in Klasse 7, berufsspezifische Blockpraktika in Klasse 8, und häufigere 3-5-tägige (freiwillige) Praktika in Klasse 8-10.

 

Ambitionierten Schülern mit guten Zeugnissen in Klasse 8+9 steht die zehnte Klasse mit dem Ziel der Mittleren Reife offen. Auch hierbei werden sie im vertrauten Rahmen von engagierten Lehrern eng begleitet.

 

Eltern in der Schule

 

Jede Schule braucht die enge Zusammenarbeit mit dem Elternhaus. Wir laden deshalb alle Eltern ein zu regelmäßigen Gesprächen mit den Lehrern Daneben freuen wir uns stets über Eltern, die über einen längeren Zeitraum aktiv am Schulleben teilnehmen und sich z.B. im Freudeskreis, an einem der Arbeitskreise zur Schulentwicklung, mit einem AG-Angebot oder als Leseeltern beteiligen.

 

Beratung und Hilfe

 

Bei drohenden Problemen ist uns Beratung wichtig. Jede Lehrerin und jeder Lehrer sowie die täglich anwesende Sozialpädagogin sind ansprechbar für persönliche Probleme von Schülern und Eltern. Darüber hinaus hat die Schule in den vergangenen Jahren ein Netzwerk aufgebaut zusammen mit Mitarbeitern der Jugend- und Familienhilfe, mit Beratungs- und Fördereinrichtungen. Wir arbeiten eng zusammen mit der Berufsberatung des Arbeitsamtes und vielen Firmen im Bereich der Stadt Bietigheim.

 
 

26/04/08 gez. Steigelmann (Rektorin)